Tobias, Kerstin und ich waren dieses Wochenende in Hamburg. Dort konnten wir bei meiner ehemaligen Kollegin Steffi schlafen, die seit Mai in Hamburg wohnt und dort ihre Diplomarbeit beendet hat.
Am Freitag fuhren wir gegen 17 Uhr, das Auto bis unterm Dach vollgestopft, hier los. Die Fahrt war beschwerlich durch den ständigen Regen und die einsetzende Dunkelheit und so kamen wir nach einem Zwischenstop gegen 22:30 Uhr in der Hansestadt an. Nach einer kleinen Stärkung saßen wir noch ein wenig im Wohnzimmer und redeten und gingen dann schließlich ins Bett um für den nächsten Tag fit zu sein.
Am nächsten Morgen klingelte der Wecker bereits um 8 Uhr, wir frühstückten ausgiebig und machten uns dann per S-Bahn auf ins Zentrum. Unterwegs mussten wir eine Zwangspause mit der Bahn einlegen, da in irgendeinem der Waggons wohl irgendwas passiert sein musste und wir auf einen Rettungsdienst warteten. Aber nach 20 Minuten ging es weiter und wir konnten am Hauptbahnhof aussteigen. Von dort liefen wir durch die Stadt, schauten uns das Rathaus an und den Jungfernstieg. Von dort wollten wir weiter zum Michel, den Landungsbrücken und der Speicherstadt – aber vorher verschwand ich noch in einer Litfaßsäule. Nicht um mich zu verstecken, nein, ich musste mal auf die Toilette
(Foto folgt).
Auf ein Käffchen kehrten wir nach unserer Tour in einem bekannten Cooffeeshop mit dem grünen Sirenenbild ein und machten schließlich noch einen Abstecher auf die Reeperbahn inclusive der Großen Freiheit.
Nach guten 6 h Rundgang, Käffchen und Fischbrötchen machten wir uns wieder auf in den Süden Hamburgs, kauften noch ein paar Sachen für den Abend ein und machten es uns bei Steffi bei Wein und Salat gemütlich.
Heute morgen klingelte der Wecker dann schon um 6 Uhr. Wir schnappten uns die Kühlbox und das Auto, gaben im Navi den Fischmarkt ein und los ging es. Unsere Fahrt führte uns durch den Elbtunnel ins Zentrum von Hamburg. An der Reeperbahn parkten wir das Auto in einem Parkhaus und kamen auf einigen Umwegen zum Fischmarkt, wo schon reges Treiben war. Die Auswahl an Fisch, Pflanzen, Obst, Taschen, Souvenirs und Co schien kein Ende zu nehmen. Wir entschieden uns zu 4. für 2 Körbe mit Obst für je 5 €, außerdem ein riesen Paket frischem Fisch für 10 € (die Personenwaage zeigte zu Haus ca 2-3 kg an) und einer Tüte mit verpackten Fischen für zu Hause.
Nach dem Fischmarktbesuch machten wir nochmals einen kleinen Abstecher in die Stadt zum bereits erwähnten Coffeeshop, der allerdings erst 10 Uhr öffnete und wir so um halb 10 vor verschlossenen Türen standen. Da in der Nebengasse ein Flohmarkt aufgebaut wurde schauten wir uns dort noch ein wenig um und die halbe Stunde bis zur Öffnung war ruck-zuck um.
Gegen Mittag waren wir wieder zurück in Steffis Wohnung, wickelten den frischen Fisch in Alufolie und Kräuterbutter, ließen das ganze im Backofen gar werden und kochten dazu Kartoffeln. So war auch unser Mittagessen gesichert. Gegen halb 3 traten wir schließlich den Heimweg an. Die Fahrt musste aufgrund meiner Cola-geschwächten Blase mehrmals unterbrochen werden, dennoch kamen wir besser voran als Freitag und so waren wir gegen viertel 8 auch wieder in Erfurt.