Jenny from the Blog

Im Feriencamp

Montag, 27. August 2007

1. Tag – 18.08.2007

6 Uhr: 3 Studentinnen stehen nach einer viel zu kurzen Nacht auf, flößen sich einen Kaffee ein und machen sich auf den Weg zum Ilmenau-Rodaer Bahnhof, wo um 7:22 Uhr ihr Zug nach Erfurt gehen sollte. Der Rest der Betreuerbande fuhr mit dem Auto nach Erfurt.

Dort trafen wir unsere Kinder, die in Gruppen ihren Betreuern zugeteilt wurden und fuhren zurück ins Camp. Dort angekommen folgte ersteinmal eine Belehrung für die Kids, danach durften sie ihre Zimmer beziehen und ich und meine Mitbewohnerin Carmen durften gleich unser Zimmer wechseln ;)

Die Zeit bis zum Mittag vertrieben wir uns mit Malen. Dann gab es Nudeln mit Tomatensauce. Am Nachmittag suchten wir die in der Nähe gelegene Futtertränke auf und Abends fand die Willkommensdisco statt.

2. Tag – 19.08.2007

Dieser Sonntag war sonnig-bewölkt, so dass wir die Kids Vormittags sich selbst beschäftigen ließen. Wir holten die Bügelperlen raus, was auch eifrig gemacht wurde.

Zum Mittag gab es Klöße mit Rotkohl und Sauerbraten, ein echter Sonntagsbraten.

Nachmittags ging das gesamte Camp runter nach Ilmenau Roda, wo sich die Gruppe aufteilte. Ein Teil ging auf den Spielplatz, ein anderer auf den benachbarten Fußballplatz.

Abends machten wir Lagerfeuer, zu dem es auch Knüppelteig und Marshmallows gab.

3. Tag – 20.08.2007

Wieder ein Tag, bei dem man das Wetter nicht genau einzuschätzen weis. Vormittags machten wir also im Camp den Nicht-olympischen 7-Kampf. Es gab folgende Disziplinen: Spaghetti-Weitwurf, Medizinballweitwurf, “Autorennen” (man bekam ein Fahrzeug, mit dem man sich tretend im Kreis vorwärts bewegen musste – nach 5 Runden wars geschafft ), Boccia, 3er Schlusssprung, Dosenpyramide, Eierlauf. Ich machte unter den Betreuerinnen den 2. Platz ;)

Zum Mittag gab es Kartoffelpuffer mit Apfelmus.

Nachmittags machten wir einen Ausflug nach Ilmenau, wo wir die Kids erst einmal bummeln gingen ließen. Danach gingen wir ins Kino und teilten wieder Gruppen ein. Zur Auswahl standen: Shrek 2, Die Simpsons und Fantastic Four.

4. Tag – 21.08.2007

An diesem Tag regnete es in Strömen, so dass wir uns drinnen beschäftigten. Viele bastelten zum Beispiel Laternen oder bastelten sich Perlenketten.

Zum Mittag gab es hausgemachte Nudelsuppe – lecker!

Am Nachmittag diskutierten die kleinen Zicken-Mädels über Heimfahrt und ein paar packten sogar. Aber sie ließen sich doch überreden zu bleiben ;) Da wettermäßig keine Besserung zu sehen war zeigten wir den Film “Die Rotkäppchen-Verschwörung” und bastelten in Vorbereitung auf die Mr&Miss Wahl am folgenden Tag.

5. Tag – 22.08.2007

Der Tag startete – entgegen den Wettervoraussagen – sonnig :)

Die Eltern von Robert (Betreuer) kamen und malten mit den Kindern Acrylbilder auf Holzbrettchen und schnitzten mit ihnen kleine Schiffchen.

Zum Mittag gab es Frikassee mit Reis.

Nachmittags gingen wir wieder in Gruppen zur Viehtränke und viele Kinder ließen ihre geschnitzten Boote fahren.

Abends fand unsere Mr&Miss Feriencamp 2007 Wahl statt. Viele kreative Beiträge wurden gezeigt. Die Aufgaben waren zB etwas vorführen/Witz o.ä. erzählen/singen usw, den Wissenstest bestehen, jemandem die Haare frisieren, einen Papierflieger basteln…

6. Tag – 23.08.2007

Vormittags regnete es wieder stark, doch am Nachmittag war es sonnig. Zum Mittag gab es heute Eier in Senfsauce.

Am Nachmittag veranstalteten wir eine Chaos-Wald-Ralley. Die Kinder wurde in 5 Gruppen aufgeteilt und in Abständen von 10 Minuten losgeschickt. Zur Orientierung dienten weiße Bändchen. Auf dem Weg gab es verschiedene Aufgaben zu lösen. Darunter zB eine Puppe aus Stroh zu basteln, ein Bild zu vollenden, ein Bild aller Betreuer zu malen, diverse Gegenstände zu sammeln usw

Ein Mädchen verletzte sich auf dem Weg leider ma Fuß, der auch anschwoll. Da es nicht besser wurde brachte der Lagerleiter sie schließlich ins Krankhaus wo sie einen Verband bekam.

Am Abend fand wieder Disco mit Polonaise und Limbo statt.

7. Tag – 24.08.2007

Bei sonnig-bewölktem Wetter und 23 Grad traten wir am Vormittag unseren Weg ins Freibad Ilmenau an. Nach ca einer Stunde bergauf-bergab kamen wir dort auch an. Vorgewarnt zogen Carmen und ich uns bereits vor dem Eingang Schuhe und Hose aus. Das war auch gut so, denn kaum drinnen angelangt lagen wir auch schon im Wasser.

Mittags kamen unsere Küchenfeen mit Kartoffelsalat und Fischstäbchen ins Bad. Am Nachmittag machten wir Neptunfest, auch ich wurde getauft in “Siamesischer Schwimmbroiler”.

Abends gabs gegrilltes vom Rost, Lagerfeuer und nach 10 Uhr auch noch Videoabend für die Großen.

8. Tag – 25.08.2007

Sommer, Sonne, Sonnenschein luden uns zum Baden ein ;) Angenehme 26 Grad und wir ließen die Kinder entscheiden, ob sie nochmal baden oder doch lieber in die Stadt wollen. Der Großteil entschied sich für ersteres, also teilten wir uns auf. Nach dem Mittag (Schnitzel mit Pommes und Mischgemüse) ging es los.

Zum Abendbrot kamen wir etwas spät zurück, da wir den Weg zurück durch die Stadt wählten und die Kinder (wie auch die Betreuer) sehr k.o. waren ;)

9. Tag – 26.08.2007

Vormittags sollten die Kinder ihre Koffer packen mit den Sachen, die sie nicht mehr brauchen würden.

Nachmittags fand dann unsere Hochzeit statt. Viele Paare durften sich das Ja-Wort geben, einige Tränen wurden dabei vergossen und es wurde viel gelacht :)

Am Abend schloss sich eine Open-Air-Abschiedsdisco an, zu der es auch Kinderbowle gab.

10. Tag – 27.08.2007

Abreisetag

Die Kinder packten nach dem Frühstück ihre Koffer zu Ende und stellten sie draußen auf den Hof. Weiterhin kehrten sie nochmal die Zimmer und schauten, dass alles in Ordnung ist. 11 Uhr ging es zum Bahnhof. Die Fahrt nach Erfurt war etwas bedrückt, alle waren traurig neu gewonnene Freunde nicht mehr zu sehen, wieder nach Haus zu kommen.. was auch immer. Viele haben in Erfurt zum Abschied sogar geweint ;)

Nachdem in Erfurt auch die letzten Kinder abgeholt wurden war ich wieder frei. Erst nach 10 Tagen und 43 Kindern ständig um sich herum schätzt man die Ruhe :)

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Betreuertätigkeit

Freitag, 17. August 2007

Heute geht es für die nächsten 10 Tage ins Feriencamp nach Ilmenau-Roda, um dort auf ca 50 Kinder im Alter von 7-14 Jahren aufzupassen. Heut Abend werden erst einmal nur die Betreuer vor Ort sein um sich ein wenig kennen zu lernen. Morgen früh geht es dann nach Erfurt um die Kids per Bahn abzuholen.

Ich hoffe, dass das Wetter in den 1,5 Wochen einigermaßen mitspielt. Der Sommer war verregnet genug, jetzt darf auch gern einmal die Sonne scheinen! Eine Regenjacke hab ich mir dennoch gekauft. Man weiß ja nie ;)

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Antrag für den Magister-Studiengang abgegeben

Donnerstag, 16. August 2007

Wie schon die Überschrift sagt: Ich habe den “Antrag auf Feststellung der Zugangsvoraussetzungen /auf Einschreibung für den Magister-Studiengang” heute eingereicht.

Wenn also alles glatt geht, werde ich ab dem Wintersemester das Magister-Programm Weiterbildung und Bildungstechnologie besuchen.

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Letzte Hausarbeit beendet…

Montag, 13. August 2007

… und ich kann endlich ein wenig Freizeit genießen. So ganz stimmt das zwar nicht, da ich noch eine Gemeinschaftsproduktion von Alice und mir abgeben muss, aber das wird spätestens am Freitag passieren.

Die letzte Hausarbeit war ein Akt für sich und ich hoffe, dass ich nicht all zu großen Mist zusammen geschrieben habe. Nun fehlen mir auch nur noch die Noten dieser beiden Arbeiten, damit ich meine endgültige Bachelor-Note berechnen kann. Ich bin aber schon sehr zufrieden, denn in etwa weiß ich ja was es werden wird :)

Meinen Antrag auf Einschreibung für den Master werde ich auch in dieser Woche noch abgeben, damit alles unter Dach und Fach ist eh ich am Freitag ins Ferienlager starte.

Ansonsten versuche ich in der Wohnung noch ein wenig Ordnung zu machen, denn es ist wahnsinnig viel liegen geblieben. Und: Natürlich möchte ich auch meinen Harry Potter zu Ende lesen und und und… mal sehen, was ich schaff ;)

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Wochenende im Harz – Tag 2

Montag, 13. August 2007

Am Sonntag Morgen kitzelte uns kurz nach 9 Uhr die Sonne aus dem Bett. Gut ausgeschlafen packten wir unsere Sachen zusammen, machten Ordnung und verließen unser Nachtquartier. Das Navi auf Torfhaus scharfgestellt ging es los.

Blick von Torfhaus zum BrockenBlick über das Große Torfhausmoor zum BrockenBrockenDa sind wir schon etwas näher dran ;-)

Auf dem Parkplatz in Torfhaus war bereits ein reges Treiben und gegen 10:45 Uhr starteten wir unseren Aufstieg zum Brocken. Sonnenschein und strahlend blauer Himmel begleitete uns auf unserer Tour.

Hier kann man eine kleine Wanderbeschreibung unseres Weges finden.

Dort oben rangiert gerade die BrockenbahnDie Rast nach einem mühsamen Aufstieg - etwas mehr als die Hälfte ist geschafftBlick hinunter nach TorfhausWir nähern uns immer mehr dem Ziel

Um 13 Uhr erreichten wir nach der ein oder anderen kurzen Pause und 8 km zurückgelegten Weges den 1142 m hohen Brocken. Dort genossen wir die gute Aussicht und stärkten uns mit Erbsensuppe aus der Gulaschkanone für mich und Thüringer Rostbratwurst zu horrenden Preisen für Tobias ;) eh wir den Abstieg vornahmen.

Da kommt die Brockenbahn1142 m sind geschafftBis Erfurt ists gar nicht so weit (Luftlinie)Brockenbahn

Dieser gestaltete sich etwas schwieriger. Unsere Füße taten mit der Zeit weh und Tobias Knie wollte nicht mehr so recht. Unten angekommen sind wir dennoch wieder. Gegen 16 Uhr saßen wir wieder im Auto und fuhren Richtung Heimat.

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Wochenende im Harz – Tag 1

Montag, 13. August 2007

Letztes Wochenende waren Tobias und ich im Harz. Samstag morgen standen wir um 7 Uhr auf und fuhren gegen 8 Uhr los in Richtung Rübeland. Die Tropfsteinhöhlen waren unser erstes Ziel, da der Wetterbericht für den ganzen Vormittag Regenschauer ansagte.

Wir kamen gegen 9:45 Uhr in Rübeland an, kauften unsere Eintrittskarten für die Baumannshöhle und 10 Uhr ging die 1 stündige Führung los.

Wieder an der frischen Luft tröpfelte es immernoch. Wir fuhren los und suchten den Blauen See bei Rübeland, aber leider wurden wir nicht fündig. Wegen des Wetters beschlossen wir nicht länger zu bleiben und machten uns auf den Weg zur Rappbode Talsperre. Dort parkten wir und liefen durch den Autotunnel zur Staumauer. Auch hier fing es wieder an zu tröpfeln.

RappbodetalsperreRappbodetalsperreRappbodetalsperreRappbodetalsperre

Weiter ging es nach Thale. Dort parkten wir auf einem gebührenfreien Parkplatz in Nähe der Seilbahnen. Wir kauften ein Kombi-Ticket für die Schwebebahnen hoch zum Hexentanzplatz, sowie für den Sessellift hoch zur Roßtrappe. Zuerst machten wir die Fahrt mit der Schwebebahn. Auf dem Hexentanzplatz angekommen aßen wir erst einmal Mittag, schauten uns ein wenig um, machten viele schöne Landschaftsaufnahmen, aßen ein Eis und fuhren wieder ins Tal. Von dort aus ging es hoch zur Roßtrappe, wowir ein kleines Stück laufen mussten und auch wieder zurück.

In der SchwebebahnThaleThaleThaleThaleThaleThaleBlick zur RoßtrappeDie BodeAuf dem SesselliftAuf dem SesselliftBlick über Thale

Wir machten noch einen kleinen Spaziergang in die Stadt, doch da um 16 Uhr die Bürgersteige in Thale schon hochgeklappt sind, machten wir uns auf den Weg Richtung Clausthal-Zellerfeld, wo wir übernachten wollten. Unterwegs hielten wir am Radau-Wasserfall und an der Oker-Talsperre an.

Radau-WasserfallOker-TalsperreOker-TalsperreOker-Talsperre

In Clausthal angekommen bezogen wir das von Tobias’ Vater zur Verfügung gestellte Zimmer und spazierten in die Stadt, um dort Essen zu gehen. Der Italiener Da Mario wurde uns bereits von Tobias Mutti sehr empfohlen, also kehrten wir auch dort ein. Das Essen war wirklich sehr lecker, die Bedienung freundlich – nur der Nebentisch gefiel uns gar nicht ;) 3 laute Weiber, die sich ausgiebig über ihre Arbeitsstelle in einem Café unterhielten und sicher nicht nur uns damit störten. Nach dem Essen machten wir noch einen kleinen Spaziergang durch Clausthal und beschlossen am nächsten Tag auf den Brocken zu wandern. Zum Glück haben die Geschäfte in Niedersachsen auch Samstags teilweise bis 22 Uhr auf, so dass wir noch Sonnencreme einkaufen konnten. Wer auf den Brocken will sollte darauf keinesfalls verzichten, das habe ich vor 7 Jahren gelernt ;) Zurück im Quartier machten wir noch ein Fläschchen Wein auf, aber mehr als ein Glas schafften wir nicht, da wir so geschafft waren.

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