Jenny from the Blog

Der versaute Zoobesuch

Donnerstag, 31. August 2006

Seit Montag schau ich nun, wie das Wetter diese Woche so wird. Und für heut war ausnahmsweise mal kein Regen angesagt. Also steht seit mind. 2 Tagen fest: Wir gehen heut mal wieder in den Erfurter Zoo.

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Wetter war bombig, Sonne schien und man hatte einen leichten Hauch von Altweibersommer.

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Bis der Anruf kam.

Tobias Bruder “Was isn schon wieder mit deinem Auto los”. Jawoll. Bei der Polizei also angerufen, nachdem uns die Nr zugesendet wurde. Abgeschleppt. Warum? Benzin wär ausgelaufen. Schöner Scheiß. Also haben wir unseren anfangs-schönen Zoobesuch abgebrochen, sind nach Haus um den Schlüssel zu holen, zur Polizeistation Nord in Erfurt, wo es sogar nette Polizisten gibt. Die gute Frau erklärte uns, dass wir uns das Auto auf jeden Fall abholen könnten, auch wenn wir noch nicht bezahlen. Das Abschleppunternehmen gehört zu einem Autohaus und die geben die Autos dann wohl gern mal nicht raus wenn man nicht gleich bezahlt.

War aber alles kein Problem, wir haben das Auto bekommen. Der Tankeinfüllstutzen, oder irgendsowas in dem Dreh ist wohl durchgerostet und nun tropft es langsam und beständig heraus.

150 Euro für nichts. Ich mein, man schläft 200m von seinem parkenden Auto entfernt – ein Anruf hätte genügt und es hätte nicht abgeschleppt werden müssen, sondern wir wären gleich in eine Werkstatt gefahren.

Ich könnt mich echt ärgern, auch wenn es nicht mein Auto ist. Innerhalb von 2 Jahren 2 mal abgeschleppt zu werden find ich wahrlich unschön… *seufz*

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Waldi

Sonntag, 27. August 2006

Wir haben ein neues Familienmitglied (bzw meine Eltern) :)

Waldi

Mutti: haben Waldi heute im Wald gefunden

ich: waldi?

ich: wer ist waldi?

Mutti: kleiner roter Maikater – sieht aus wie Spencer

Waldi

Kurz die Geschichte: Meine Eltern haben zu Haus ein sehr schönes, gepflegtes Aquarium. Ab und an fahren sie an nahe gelegene Teiche um dort Wasserflöhe für die Fische zu holen. So auch am heutigen Tag. Im Wald begegnete ihnen Waldi, war total zutraulich, kam auf sie zu, ließ sich streicheln und schnurrte. Wieder zu Haus, ging der Kleine meiner Mutti natürlich nicht mehr aus dem Kopf, also fuhren sie nochmal los und siehe da – Waldi war immernoch dort, wahrscheinlich ausgesetzt von irgendwem, der ihn nicht wollte.

Hoffen wir, dass er bleibt und sich gut einlebt – Willkommen in der Familie!

Anmerkung: Spencer war unser langjähriger Kater, an dem wir alle sehr gehangen haben

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Domstufenfestspiele

Sonntag, 27. August 2006

Da dachte ich doch tatsächlich bis heute Nachmittag, ich müsste heute babysitten und frage nach der Zeit, wann ich kommen solle. Da werde ich gefragt, ob ich Lust hätte mit zu den Domstufen zu kommen, es wäre eine Karte über.

Na klar doch :)

Um 19 Uhr sollte ich also da sein. Wir gingen mit der kleinen Maus, die ich sonst babysitte zum Italiener am Wenigemarkt. War wirklich seeehr lecker – ich hatte Bandnudeln mit Lachs.

Aufgrund des Regens rief Frau K. nochmal bei den Veranstaltern an, ob es wirklich stattfinden würde und die meinten ja. Also wir schnell zum Domplatz gelaufen, unterwegs brach der Absatz ihrer Tochter und wir kamen natürlich ein wenig zu spät – die Vorstellung hatte schon angefangen. Schwupps setzten wir uns auf die nassen Plätze, deckten uns zu und schauten uns “Der Mond” an. Sehr schön, wenn auch sehr modern gehalten mit Elementen der Rocky Horror Picture Show und ein paar Elvis’en. Gegen 22:35 Uhr war die Aufführung zu Ende und wir verabschiedeten uns.

Alles in allem ein schöner Abend, da es auch nicht nochmal regnete.

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Mein neues Ich

Freitag, 18. August 2006

Neue Fingernägel

Heute habe ich endlich mein Geburtstagsgeschenk meiner lieben Freunde aus der Karlstraße (plus Andi natürlich) eingelöst und war im Nagelstudio. Vielleicht, oder doch wohl hoffentlich ein Einstieg in ein kau-freies Leben. Nach 20 Jahren wird’s Zeit.

Neue Frisur

Schaut noch alles etwas krumm und komisch aus. Aber wie solls auch sonst aussehen, wenn man nie lange Nägel hatte und alles komisch gewachsen ist ;)

Ja und die 2. große Veränderung: ca. 20cm Haare kürzer. Zeit wurde es, ich konnte mit meinen Haaren gar nichts mehr so richtig anfangen und hab die meiste Zeit eigentlich nur noch Zopf getragen. Nun geht’s mir wieder besser ;)

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Abfahrt

Montag, 14. August 2006

Heute morgen packten wir in Ruhe noch unsere restlichen Sachen in den Koffer, fotografierten Zimmer, Strand und Hotel und frühstückten ein letztes Mal.

Gegen halb 10 gaben wir unsere Zimmerschlüssel ab und bestellten mit unserem letzten Geld zwei Milchshakes. Um 10 verabschiedeten wir uns von allen und alle von uns :) und dann kam auch schon der Bus.

In Heraklion erklärte man uns noch einmal, wie alles abläuft. Wir fliegen ja alle zum ersten Mal.

Wir mogelten uns recht schnell durch die Kontrolle und checkten als allererste ein. Allerdings hatte sich die Flugzeit um über eine Stunde verschoben und es kam zusätzlich noch eine Verspätung dazu, so dass wir lange warten mussten. Über 1:40h später starteten wir dann endlich. Im Flugzeug (wieder ein Airbus A320-200) wurde dann Ice Age 2 gezeigt. Die Flugzeit war dann etwas kürzer als geplant so dass wir nur etwa 1:15h später landeten. Auf das Gepäck mussten wir allerdings noch etwas länger warten.

Wir sind also mittlerweile wieder zu Hause angekommen nach einem sehr schönen Urlaub :)

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2. Versuch Dia Lazy-Day

Sonntag, 13. August 2006

Heute haben wir den 2. Versuch gestartet um auf die Insel Dia zu gelangen. Uns wurde hoch und heilig versprochen, dass es zu 100% alles klappt. Also stellten wir uns eine viertel Stunde eher als geplant an den vereinbarten Ort. Ein Bus kam, dieser fuhr aber nur in den Waterpark und wir standen wieder etwas verlassen da. Zwei Busse, auf die die Beschreibung passte, fuhren vorbei. Irgendwann hielt dann ein Taxi neben uns an, und der Fahrer rief: “‘Hotel Aptera? Porta?” Also ließ man uns heute – wohl damit diesmal wirklich alles klappt – mit dem Taxi abholen.

Nach ca. 10min Fahrt erreichten wir den Hafen von Heraklion und stiegen auf das große Segelboot. Schöne windige, sonnige und feuchte 90 Minuten brauchten wir für die Überfahrt nach Dia. Dort legten wir an und hatten bis 14 Uhr Zeit zum Baden. In der Bucht konnte man super schnorcheln, wir haben viele kleine und groß, bunte Fische gesehen, aber auch Seeigel und große rote “Würmer” die wie Tausendfüßler aussahen.

Um 14 Uhr gab es auf dem Boot etwas zu essen (gegrilltes Fleisch, Salat, Tsatsiki und Feta). Dann fuhren wir weiter zu einer anderen Bucht, wo wir vom Boot aus ins Wasser springen konnten.

Schließlich begaben wir uns auf die Rückfahrt und legten gegen 16:45 Uhr wieder im Hafen von Heraklion an. Unser Taxi und die Busse für die anderen Teilnehmer warteten schon.

Abends gab es Reissuppe, Hähnchenkeule mit Kartoffeln und grüne Melone.

Zum Abschluss tranken wir nochmal Cocktails und gingen ein letztes Mal durch Amoudara. Dann fingen wir schonmal an den Koffer zu packen.

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Gewürze, Gewürze…

Samstag, 12. August 2006

Heute waren wir über Mittag nochmal am Strand und fuhren am Nachmittag mit dem Bus nach Heraklion.

Mitbringsel

Dort gibt es eine Marktstraße, auf der jeden Tag Gewürze, Obst und Gemüse und auch andere Sachen angeboten werden. Dort deckten wir uns mit 2kg Gewürzen ein.

Wir liefen dann die Shopping-Meile entlang und suchten das Café Veneto auf, welches im Reiseführer als Geheimtipp gekennzeichnet wurde. 6€ für einen Milchshake waren dann allerdings doch etwas happig. Also bestellten wir nur einen griechischen Salat, Cola und einen frischgepressten Orangensaft.

Zum Abendbrot gab es dann wieder griechischen Salat, Schnitzel mit Pommes und Melone.

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Die Insel der Verbannten

Donnerstag, 10. August 2006

Nach dem Frühstück machten wir uns auf in Richtung Agios Nikolaos, wo wir beim Ort Plaka mit einem kleinen Boot auf die Insel Spinalonga übersetzten. Früher wurden die Lepra-Kranken auf die Insel gebracht. Nach einer heißen Stunde in der Mittagshitze auf der Insel setzten wir wieder über und fuhren nach Agios Nikolaos. Wir schauten uns die Stadt an, gingen in ein Café und bummelten noch ein wenig.

Auf der Rückfahrt hielten wir in einem der vielen LIDLs und kauften ein. Erstaunlich gleiche Waren wie in Deutschland gab es dort, er war aber etwas größer als die LIDLs die wir in Deutschland kennen.

Abends gab es dann nach 11 Tagen endlich den versprochenen Tsatsiki, mit Bohnen, Kartoffeln und Schweinefleisch. Zum Nachtisch gab es Melone.

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Der Osten Kretas

Mittwoch, 9. August 2006

Nach dem Frühstück ging es heute gen Osten mit dem Mietwagen. Wir hielten als erstes an einer Ausgrabungsstätte an. Dort lagen die Überreste der Inselhauptstadt Górtys. Weiter ging es schließlich nach Phaistos, der zweiten minoischen Stätte nach Knossos die man gesehen haben muss auf Kreta.

Im Ort Matala fanden wir einen Strand, wo wir baden gehen konnten und das erste Mal Tsatsiki genossen.

Auf dem Rückweg hielten wir in Agia Galini, schauten uns den Hafen an und saßen in einem Café. Zurück ging es über Berghänge und durch kleine Dörfer, in die sich Touristen vermutlich nicht so oft verirren.

Beim Abendbrot fragten wir Dimitry unseren Kellner, wann es denn endlich mal Tsatsiki gibt. Er war ganz erstaunt, dass es diesen noch nie gab, da es normalerweise alle drei Tage Tsatsiki gibt, im Wechsel mit Suppe und Salat. Er versprach, dass es dann morgen Tsatsiki gibt :)

Es gab heute griechischen Salat, Reis, Pommes und Fleisch, als Nachtisch eine Birne.

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Rethymnon

Dienstag, 8. August 2006

Seit heute haben wir einen Mietwagen für 3 Tage. Einen kleinen Fiat Panda in leuchtgelb. Nach dem Frühstück holten Tobias und sein Vater diesen bei der Mietfirma ab, was ziemlich lang dauerte, da der Wagen wohl zur vereinbarten Zeit noch nicht da war.

Gegen 10 Uhr fuhren wir dann los in das ca. 70 km entfernte Städtchen Rethymnon. Dort angekommen begaben wir uns auf die schwierige Suche nach einem Parkplatz und letztendlich standen wir irgendwo und ich dachte mir: Das finden wir nie wieder.

Wir gingen zum Meer und besichtigten eine Festung. In der Mittagshitze ziemlich heiss natürlich, aber der schöne Ausblick machte alles wieder gut ;)

Danach ging es runter zum Hafen, wo Taverne an Taverne lag und jeder seinen Fisch anpries. Wir setzten uns schließlich irgendwo und tranken Milchshakes und ich einen Eiskaffee.

Wir bummelten noch ein wenig durch die Stadt und kamen – oh Wunder – letztendlich wieder an unserem Wagen an.

Für die Rückfahrt brauchten wir ca 1h und nach einem schnellen Einkauf konnten wir auch gleich an den Strand gehen. Die Wellen waren heute schön hoch, da macht das Baden natürlich noch viel mehr Spaß.

Zum Abendbrot gab es heute Tomaten-Bohnensuppe, Fisch mit Tomaten-Kartoffeln und Birne zum Nachtisch.

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